An die Presse und demokratische Öffentlichkeit „Kanonenstadt 2.0“ ? - Jahrmarkt des Todes in Messe und Grugahalle
Geplant ist weiterhin laut NRZ vom 11. Oktober letzten Jahres die Entwicklung Essens zu einem zentralen Ausgangspunkt für militärische Planung und die von der Bundesregierung mit initiierte Welle der Aufrüstung und Militarisierung. Neben den seit 2015 stattfindenden weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachteten JAPCC-Konferenzen soll im Wechsel zur SECURITY im 2-Jahres-Rhythmus eine "Euro Defence Expo" als Rüstungsgütermesse ausgerichtet werden, erstmals im September 2026.
Die MLPD unterstützt die Demonstration eines sozial-ökologischen Friedensbündnisses am Dienstag, den 30. September 2025, 16 Uhr ab Rüttenscheider Stern zur Grugahalle.
"Was bei der imperialistischen Kriegstreiberei herauskommt, sehen wir in der Ukraine, in Palästina oder Sudan", so ein Sprecher der MLPD Essen. "Wir lehnen jeglichen imperialistischen Krieg ab, egal unter welchem Vorwand."
Die Partei kritisiert, das OB Kufen, im Sommer noch in seiner Eigenschaft als Mayor for Peace friedliebend in Erscheinung getreten, als Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Essen offenbar keinerlei Probleme mit diesem Jahrmarkt des Todes hat. "Die massive Aufrüstung durch alle großen Mächte der Zeit, von den USA, über EU, China, Russland, Israel und andere beweisen einmal mehr, dass das imperialistische Profitsystem mit den Fortschritten der Menschheit nichts produktives anzufangen weiß. Jede neue Technologie wird in ein Werkzeug der Zerstörung verwandelt. Es ist höchste Zeit für den echten Sozialismus weltweit. Kanonenstadt 2.0 - nicht mit uns", so die Marxisten-Leninisten.
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