Beteiligt euch an der "Ruhrpott Rebellion"
"Vom 3. Juli bis 11. Juli finden veschiedene Aktionen der "Ruhrpott-Rebellion" statt. Die Initiative dafür ging aus von der IG Metall Duisburg und greift immer weiter um sich: so in Köln, Siegen...
Weitere Gewerkschaften, Jugendverbände, Parteien und Einzelpersonen machen mit. Während auf der einen Seite 100 Miliarden Euro Sondervermögen
für die Bundeswehr bereitgestellt werden, sollen auf der anderen Seite bei allen sozialen Ausgaben für die Masse der Bevölkerung massiv gekürzt werden. Das können wir, das kann sich die Arbeiterjugend nicht gefallen lassen.
"Rebellion ist gerechtfertigt!"
Unternehmerverbände und Regierung haben einen Generalangriff auf uns Arbeiter und die Jugend begonnen. Erkämpfte Rechte werden attackiert wie der 8-Stunden- Tag, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Rentenalter soll - bei niedrigerer Rente - noch weiter raufgesetzt werden, die angekündigte Bafög-Reform wird erneut verschoben...
Der Kampf zur Verteidigung der sozialen und demokratischen Rechte ist absolut richtig und notwendig. Die Vorstellung eines gerechten "Sozialstaats" im Kapitalismus war jedoch schon immer eine Illusion.
Denn hier beruht der explodierende Reichtum für einige Superreiche gesetzmäßig auf der Ausbeutung der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung
und der Natur. Das muss grundsätzlich geändert werden!
Darum braucht es eine breite Diskussion und den Kampf für die gesellschaftliche
Alternative des echten Sozialismus.
Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL unterstützen die Ruhrpott-Rebellion,
wir werben dafür in Betrieben, Stadtteilen, Schulen, Unis und bereiten
sie aktiv vor.
Dabei stehen wir auch für den Vorschlag, dass sich die Arbeiter das
Recht nehmen, ihre Forderungen gegebenenfalls
mit selbstständigen Streiks durchzusetzen.
Wer etwas ändern will, muss organisiert
aktiv werden!
Soll die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD widerspruchslos mit ihren Plänen durchkommen? Sollen die Erfolge der harten, zum Teil opfervollen Kämpfe früherer Generationen kampflos aufgegeben werden? Wo stünden wir, wenn die früheren Generationen vertreten hätten: „Gegen die da oben kann man nichts machen“? Oder soll gar die faschistische AfD an die Regierung kommen, um wie ihre Vorbilder Putin und Trump eine faschistische Ordnung aufzubauen? Auf keinen Fall! Gemeinsam gegen Regierung, Monopole und die faschistische Gefahr!
Bislang bekannte Aktionen im Rahmen
der Ruhrpott-Rebellion:
Gelsenkirchen: 3. Juli, 16 Uhr, Kundgebung
Heinrich-König-Platz
Duisburg: 4. Juli, 10.30 Uhr, Demonstration
ab DGB-Haus, Stapeltor 17-19, 11.15
Uhr; Kundgebung König-Heinrich-Platz
Bochum: 10. Juli, 17 Uhr, Kundgebung:
Dr.-Ruer-Platz
Oberhausen/Mülheim/Essen:
11. Juli
10.30 Uhr: Fahrrad-Demo ab Oberhausen
Gewerkschaftshaus (Friedrich-Karl-Str. 24)
11.30 Uhr Zwischenstop an der Ruhrbania/
Stadthafen Mülheim
13.30 Uhr:
große Abschlusskundgebung in Essen vor der
Marktkirche, Porschekanzel
Dortmund: 11. Juli, 10 Uhr: Platz der
deutschen Einheit, anschließend Demo
um den Wall und Kundgebung"
Hier findest du das Flugblatt als PDF und hier das Jugendpositionspapier.
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