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Essen-Kray: Polizei hofiert nächtlichen Faschisten-Umzug

Korrespondenz des Intern. Bündnis Essen/Mülheim: Dass das Verbot von Versammlungen in in der „Heimat“-Zentrale durch die Stadt Essen ein Teilerfolg, aber noch keine Ende der Auseinandersetzung ist, war allen klar. Empört waren gestern aber alle Antifaschistinnen und Antifaschisten über das Verhalten der Polizeiführung: statt in diesem Sinne alle Möglichkeiten zu nutzen, die angemeldete Faschisten-Demo zu beschränken, wurde das Gegenteil gemacht: gezielte Desinformation, provokative Streckenführung an den Antifaschisten vorbei und fast schon logistische Unterstützung. Anwohner berichteten, dass sie die Fascho-Truppe gegen 22 Uhr zurück zur Landeszentrale begleiteten. Das ist ein Skandal!

Mit Hilfe überregionaler Mobilisierung kamen 60-70 Faschisten. Ca. 150 AntifaschistInnen demonstrierten bei zwei Kundgebungen und einer gemeinsamen Demo dagegen. Die Antirassistische Anwohnerinitiative und das Internationalistische Bündnis forderten ein sofortiges Verbot dieser faschistischen Umtriebe. In Beiträgen am Offenen Mikro wurde auf die Hetzjagd gegen Migranten in den USA verwiesen und die Parallele zu Hitlers Gestapo. Die Faschisten wurden als das attackiert, was sie sind: Stiefellecker des Kapitals! Darum: Aufklärung gegen faschistische Bestrebungen in den Betrieben bei den Betriebsratswahlen; Kampf gegen die Vernichtung von 2000 Arbeitsplätzen bei HKM in Duisburg! Es war klar: wir bleiben wachsam und werden die Aufklärung und Mobilisierung im Stadtteil verstärken, unter anderem mit einem Flyer in verschiedenen Sprachen. 

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