Protest gegen Weidel-Show in Mülheim

Wir veröffentlichen hier eine Korrespondenz zu den Protesten gegen das Mandatsträger Treffen in Mülheim am vergangen Samstag, 24. Januar.

800 bis 1000 AfD-Kommunalpolitiker versammelten sich am Samstag in Mülheim an der Ruhr. Empfangen wurden sie von beiden Seiten der Halle von Protesten von 500 Antifaschisten.

Die AfD hatte diese Großveranstaltung mit Unterstützung der Behörden geheimgehalten, um größere Proteste zu vermeiden. Wahrlich kein Zeichen von Stärke. Der stellvertretende Fraktionschef Sven Tritschler nannte die Anwesenden „seine blaue Armee“. In der Halle wurden Schilder verteilt:
„Remigration jetzt“.

Beatrix von Storch, Stellvertreterin von Weigel, drohte den Protestierenden: „Es ist richtig, dass ihr Angst vor uns habt.“

Der faschistische Terror unter dem AfD-Freunds Trump des faschistischen ICE-Mobs ist offensichtlich ihr großes Vorbild:

In den Straßen der USA richtet er sich gegen alle, die auch nur nach Migranten aussehen und gegen Antifaschisten, die dagegen protestieren. Da fühlte sich in diesen Kreisen auch der offene Faschist Matthias Helferich wohl, der sich selbst als „freundliches Gesicht des Nationalsozialismus“ und Migranten als „Viecher“ bezeichnete.

Er bedankte sich auf facebook bei Weidel für die Einladung. Wegen seiner offen faschistischen Gesinnung war er im Juli letzten Jahres noch vom Landesverband NRW der AfD ausgeschlossen worden.

Es ging bei dieser Veranstaltung trotz der markigen Sprüche offensichtlich darum, diesen Landesverband voll auf den faschistischen Kurs der Parteiführung einzuschwören, nachdem in den vergangenen Jahren auch in Mülheim eine ganze Reihe Mandatsträger wieder aus der AfD ausgetreten waren. Es war gut, dass der Protest gelungen ist trotz der kurzfristigen Bekanntgabe.

Die Losung muss sein: „Keinen Fußbreit den Faschisten“. Wir müssen wachsamer sein gegen die Geheimhaltungstricks der Faschisten und uns besser organisieren. Nach dem Bekanntwerden der Veranstaltung gab es erst Verwirrung zwischen verschiedenen antifaschistischen Kräften.

Wir von der MLPD beteiligten uns mit der Forderung nach dem Verbote der AfD. Das wurde mit einer Abstimmung unter den Anwesenden aufgegriffen, die zum großen Teil dafür waren. Am offenen Mikrofon beim Protest wurde von einem Gewerkschafter gefordert, dass in so einer Situation auch die Gewerkschaften in den Betrieben mobilisieren müssen.

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